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Sichtschutz am Balkon – So vermeiden Sie Probleme mit der Hausverwaltung

Veröffentlicht von derMakler auf 23. Oktober 2019
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Nachdem die ersten Bewohner eingezogen sind, werden meistens die Balkone „belebt“ mit Tisch, Stühle, Pflanzen und um neugierige Blicke durch das Balkongeländer hindurch zu verhindern wird dann oft ein Sichtschutz in Form von Schilfmatten, Balkonbespannungen, PVC Sichtschutzmatten, etc. am Geländer befestigt. Das kann jedoch zu Problemen führen.

„Schilfmatten am Balkongeländer bereiten Miteigentümern und Hausverwaltung immer wieder Kopfzerbrechen.“

Wohnungseigentumsvertrag

In diesem ist meist festgelegt, dass sämtliche Maßnahmen und Handlungen verboten sind, die das Gesamterscheinungsbild des Gebäudes beeinträchtigen. Nicht erlaubt sind z.B. das Aufstellen von Blumenkisten, Zierpflanzen oder auch das Aufhängen von Wäsche. Es geht um die Wahrung des Gesamteindruckes der Eigentumswohnanlage. Vorerwähnte Maßnahmen werden oft den Wohnungseigentümern „übersehen“ und führen in der Folge zu Problemen mit der Hausverwaltung oder Nachbarn, welche vermeidbar wären.

Bevor Sie eine Wohnung kaufen oder mieten, sollten Sie sich solche Details unbedingt ansehen.

Sichtschutz vorausdenken

Es ist sinnvoll, dass bereits in der Projektentwicklungsphase dieses Thema Berücksichtigung gefunden hat, da spätestens bei der ersten Eigentümerversammlung dieses Thema angesprochen wird und für die gesamte Wohnanlage ein Konzept für den Sichtschutz des Balkons erarbeitet werden kann, zu welchem die Art und Weise und auch die Farbwahl ersichtlich ist. Werden solche Konzepte auf der Eigentümerversammlung beschlossen – 100 %ige Zustimmung aller Miteigentümer ist notwendig – trägt diese Maßnahme wesentlich für die langfristige, positive Stimmung der Eigentümergemeinschaft bei.

Wenn einige wenige Miteigentümer dem Gesamtkonzept nicht zustimmen, hat man auch das Recht die Zustimmungen gerichtlich einzufordern. Aus Erfahrung wissen wir, dass es besser ist vorher einen etwas längeren Diskussionsprozess zu ermöglichen und dadurch die Zustimmung aller Beteiligten  zu erwirken, dass das Gericht nicht miteinbezogen werden muss.

Sie haben Fragen zu diesem Thema?

Baumeister Herbert Kapeller von Exacting steht Ihnen gerne unterstützend zur Seite!

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