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Mauern und Einfriedungen – das sind die Regeln

Veröffentlicht von derMakler auf 19. Juli 2018
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Wer an der Grenze zum Nachbarn eine Einfriedung bzw. Mauer errichten möchte, muss sich an bestimmte Regeln halten.

Darauf verweist Baumeister Herbert Kapeller von Exacting Feldkirch, Sachverständige & Immobilien. „Eine Einfriedung ist laut Vorarlberger Baugesetz primär durch ihre Funktion bestimmt. Sie dient der Abgrenzung eines Grundstückes oder Grundstückteils. Eine wichtige Funktion ist Absicherung gegen das Betreten, um eine ungestörte Nutzung des eigenen Grundstückes zu gewährleisten.“

Bis 1,8 m Höhe sind Bewilligungen und Mindestabstand hinfällig

Für Einfriedungen bis zu einer Höhe von 1,8 m über dem Nachbargrundstück gilt kein Mindestabstand, es ist auch weder eine Bauanzeige noch ein Baubewilligungsverfahren erforderlich. Baumeister Kapeller: „Einfriedungen, welche eine Höhe von mehr als 1,8 m über dem Nachbargrundstück haben, müssen einen Mindestabstand von 2 Meter von der Grundstücksgrenze aufweisen. Die straßenrechtlichen Vorschriften über Einfriedungen an öffentlichen Straßen gelten jedenfalls unabhängig von den baurechtlichen Vorschriften.“

Verordnung sind je nach Gemeinde möglich

Eine Gemeindevertretung kann für die ganze Gemeinde oder für bestimmte Gebietsteile Verordnungsvorschriften über die Ausgestaltung von Einfriedungen zu Nachbargrundstücken erlassen. Mögliche Anlässe dazu sind Interesse des Schutzes von Orts- und Verkehrssicherheit oder das Landschaftsbild.

Weitere Funktionen – Stützmauern sind anzeigenpflichtig

Eine Einfriedung kann natürlich auch andere Funktionen haben als die der Abgrenzung. Eine Möglichkeit ist etwa die Abstützung von Erdreich. Wird eine solche Stützmauer errichtet, besteht laut Vorarlberger Baugesetz die Anzeigeplicht bei der Baubehörde als Bauwerk.

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