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Kachelofen und Ökobilanz

Veröffentlicht von Gschtocha-Bock auf 16. März 2020
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Holzqualität und Anzündepraxis kann die Feinstaubbelastung bis zur Hälfte reduzieren.

Lt. Österreichischem Kachelofenverband gibt es dzt. ca. 450.000 Kachelöfen in Österreich und jedes Jahr kommen ca. 8.000 dazu. Die Kachelofenbesitzer lieben insbesondere in den Übergangszeiten im Frühling und im Herbst das Knistern und den warmen rötlichen Schein hinter der Glastüre, welche bei neuen Modellen meist auch die Atmosphäre des Feuers sichtbar macht.

Individualität

Die richtige Verbrennung ist das A und O, diesbezüglich hat sich die Qualität in den letzten Jahren enorm verbessert. Die Hafner berücksichtigen die Dimensionierung der richtigen Zu- und Abluft, Kriterien wie Seehöhe und Luftdichte und auch die baulichen Gegebenheiten, z.B. Kaminhöhe, Kaminrohrdurchmesser, etc.

Richtiges Einheizen

Das Holz kreuzweise mit etwas Abstand aufschichten, das dünnere Anzündholz bzw. die Späne kommen oben drauf. Danach die Luftzugänge öffnen und mit natürlichen Anzündern, wie z.B. Holzwolle etc. (nicht mit Zeitungspapier oder flüssigen Brandbeschleunigern) von oben anzünden. Dadurch ist sichergestellt, dass die entstehenden Gase durch die heiße Flamme vollständig verbrennen. Helle und hohe Flammen sind ein gutes Zeichen für die ausreichende Luftzufuhr.
Der Kachelofen wird abgesperrt, wenn nur noch die Grundglut übrig ist.

Klimaneutral

Das naturbelassene Holz sollte einen Wassergehalt von 20 % nicht übersteigen, das wird mit einer ca. 2 Jahre langen Trocknungszeit erreicht. Der Fachliteratur ist zu entnehmen, dass bei der Holzverbrennung zwar CO² entsteht, der große Unterschied zu fossilen Brennstoffen ist jedoch, dass nur so viel CO² entsteht wie der Baum, dessen Holz verwendet wird, während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat, d.h. in der Summe ist Heizen mit Holz klimaneutral.

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